Projekt
Vom Amt zum Unternehmer
Das Projekt »young companies« unterstützt und fördert arbeitslose Menschen unter 28 Jahre in Brandenburg auf dem Weg in die Selbstständigkeit. TeilnehmerInnen des Projektes werden zur Umsetzung ihrer Geschäftideen ermutigt und werden fit für die Gründung des eigenen Unternehmens gemacht.
Die Bausteine von »young companies«
Schritt für Schritt zum Erfolg. Denn nur wer sich gut vorbereitet, hat beste Voraussetzungen, dauerhaft am Markt zu bestehen. Und genau darum geht es in unserem mehrstufiges Trainingsprogramm für junge GründerInnen.
Nach einer ersten Einschätzung der Geschäftsidee im Assessment – Center geht es für die TeilnehmerInnen in der Konzeptphase an die eigentliche Arbeit – der Erstellung des Geschäftsplans. Vor der tatsächlichen Gründung bekommt jeder TeilnehmerIn noch einen individuellen Berater an die Seite gestellt, der bei allen wichtigen Vorbereitungen hilft.
»young companies« hat dafür im Land Brandenburg mehrere Gründerwerkstätten aufgebaut, in denen sich junge Leute unter professioneller Betreuung auf ihre Existenzgründung vorbereiten. Eine solche YC- Gründerwerkstatt ist mit PC-Arbeitsplätzen, einer Küche und einer Rückzugs-Lounge für individuelle Gespräche und Kundenbesuche ausgestattet.
Was genau passiert bei »young companies»?
Zunächst werden in einem Auswahlverfahren (Assessment – Center) die Geschäftsideen und die Gründerpersönlichkeiten genauer beleuchtet. Hat die Geschäftsidee grundsätzlich Aussicht auf Erfolg? Ist der Gründungsinteressierte eine Unternehmer- persönlichkeit? Wo steht er in der Vorbereitung und welchen Beratungsbedarf gibt es? Alles Fragen, die wir in den ersten zwei Tagen bei „young companies“ klären.
Die sich anschließende Konzeptphase erstreckt sich ca. über vier bis sechs Wochen. Hier geht es nun an die eigentliche Erarbeitung des Geschäftskonzeptes. Natürlich ist in dieser Phase genug Zeit, die Geschäftsidee strategisch zu gestalten, auszurichten und ggf. neu anzupassen. So absolviert jeder TeilnehmerIn bei „young companies“ eine Marktbefragung, durch die erste, wichtige Informationen der Kunden von morgen gesammelt und in die Konzepterstellung eingearbeitet werden. Am Ende der Konzeptphase präsentiert jeder TeilnehmerIn seine Ergebnisse in einer Abschlusspräsentation.
Durch die intensive gemeinsame Arbeit werden aus Einzelkämpfern erfolgreiche Teams, die sich in ihren Vorhaben gegenseitig unterstützen und weiterbringen. Es entstehen so enge Netzwerkverbindungen zwischen den Gründern, die auch nach der Gründung weiter bestehen und langfristig zum unternehmerischen Erfolg der GründerInnen beitragen.
In Workshops (Steuern, Recht, Verkaufstraining, Marketing usw.) erwerben zudem die zukünftigen Unternehmer und Unternehmerinnen das notwendige kaufmännische Rüstzeug zur Führung eines Unternehmens. Bevor die TeilnehmerInnen letztendlich gründen, bekommt jeder einen individuellen Berater zur Seite gestellt. Dieser hilft bei den eigentlichen „ersten Schritten“, beispielsweise der Beantragung einer Steuernummer oder der Gewerbeanmeldung.
Ein Netzwerk das überzeugt.
Auf Grund der engen Zusammenarbeit mit den regionalen Banken und Sparkassen können erfolgreiche Teilnehmer von »young companies« unbürokratisch einen Gründungskredit erhalten. Auch nach der Gründung sind wir für unsere JungunternehmerInnen da: Erfahrungsgemäß wird auch nach einer Gründung immer wieder Unterstützung gebraucht. Nach der Gründung können die jungen Gründern und Gründerinnen auf das Mentoren-Netzwerk von »young companies« zurückgreifen. Wir beraten auch gerne über weiterführende Förderungs- und Beratungsangebote, wie z.B. dem KfW Gründercoaching.
Und das Beste zum Schluss: die Betreuung durch »young companies« kostet den Gründundsinteressierten keinen Cent. Alle finanziellen Mittel werden vom Land Brandenburg, dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und von unseren Sponsoren, der Sparkasse MOL und der EWE, zur Verfügung gestellt.











